10 August 2013 ~ 1 Comment

Israels Recht an seinem Land

Zusammenstellung der Fakten, die die Grundlage für Israels Anspruch bilden, das Gebiet zwischen Jordan und dem Mittelmeer als sein rechtmäßiges Eigentum zu besitzen:

Die UN-Resolution 181 (II) vom 29.11.1947 – oder:

Warum das heutige Jordanien das arabische Palästina ist – und es keine illegalen Siedlungen in Jerusalem, Judäa und Samaria in der so genannten Westbank gibt:

Die UN-Resolution 181 der Generalversammlung der Vereinten Nationen hat keinen völkerrechtlich verbindlichen Charakter, spielt aber in der Realität bis heute bei der Entstehung des Staates Israel eine große Rolle.
Israel setzte die Bedingungen der UN-Resolution 181 vollständig um und war mit dem Teilungsplan einverstanden – die Araber nicht!

Bemerkenswert bleibt hierbei, dass die arabische Seite heutzutage immer wieder gerne mit der UN -Resolution 181 argumentiert, diese aber selber nie akzeptiert hat.

UN Beschlüsse mit völkerrechtlich verbindlichem Charakter kann nur der UN-Sicherheitsrat beschließen! – Somit ist die UN-Resolution 181 nach geltendem Recht nichts anderes als eine bilaterale Vereinbarung zwischen Großbritannien, welches sein völkerrechtliches Mandatsgebiet „Palästina“ an Israel übertrug und Israel, welches am 14. Mai 1948 diese Übertragung akzeptierte.
Da die Araber die Resolution ablehnten, haben sie das Recht darauf n i c h t wahrgenommen. Deswegen greifen die historischen verbindlichen Beschlüsse, die vor dem 29.11.1947 vereinbart wurden, wie auch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt.
Dies sind in erster Linie die Beschlüsse des Völkerbundes von 1922 „Mandat für Palästina“ und die Beschlüsse der San-Remo-Friedenskonferenz von 1920, welche beide die Balfour-Deklaration von 1917 als völkerrechtlich bindend bestätigen.

Ein Staat für Araber ist auf dem Staatsgebiet Palästina nicht vorgesehen.

Die Araber bekommen Transjordanien zugesprochen. Alles westlich des Jordans ist Israel und alles östlich des Jordans ist Jordanien gemäß Artikel 25 (des Beschlusses „Mandate for Palestine“ des Völkerbundes von 24. July 1922).

– Zusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick –

Großbritannien übertrug sein Mandat an Israel. Dieses Mandat wurde vom Völkerbund im völkerrechtlich bindenden Beschluss „Mandate for Palestine“ am 24.7.1922 an Großbritannien übertragen und einstimmig von allen 51 Mitgliedsstaaten des Völkerbundes angenommen.
Am 15. Mai 1948 wurde der Staat Israel nach über 1900 Jahren Diaspora wieder gegründet.
Am gleichen Tag haben die arabischen Staaten Israel den Vernichtungskrieg erklärt. Nur mit Ägypten und Jordanien gibt es heute einen Friedensvertrag. Mit Syrien und Libanon befindet sich Israel nach wie vor im Krieg und darf jederzeit alle Maßnahmen zu seiner Verteidigung treffen und militärische Ziele angreifen.
Die Balfour Erklärung von 1917 sowie die San Remo Resolution von 1920 werden im „Mandate for Palestine“ integriert. Die Teilung Palästinas in ein jüdisches Palästina und ein arabisches Trans-Jordanien gemäß der in Artikel 25 definierten Grenzen wurde beschlossen. Alles westlich des Jordans ist der zukünftige jüdische Staat Israel und alles östlich des Jordans der zukünftige arabische Staat Jordanien. Das schließt Jerusalem, Judäa und Samaria alias „Westbank“ als Teil von Israel mit ein. Die Golanhöhen wurden Frankreich als Mandat übertragen.
Gemäß Präambel soll auf dem Gebiet Palästinas die „Errichtung einer nationalen Heimstätte für die Juden“ erfolgen. Die historische Verbindung des jüdischen Volkes mit Palästina (Eretz Israel) wird besonders vom Völkerbund betont und hervorgehoben.
In Artikel 6 wird die jüdische Besiedlung von Palästina ausdrücklich erlaubt und sogar dazu ermutigt.
In Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen übernimmt die UN völkerrechtlich verbindlich die Beschlüsse des Völkerbundes. In Artikel 22 der Charta des Völkerbundes (Covenant of Nations) werden zukünftige Staatsgründungen für alle vorgesehen Mandate des untergegangenen Osmanischen Reiches beschlossen. Das britische Mandat für Palästina, welches Großbritannien an Israel übertragen hat, wird von der UN akzeptiert und ist bindend. Damit ist alles westlich des Jordans Israel. Es kann also KEINE illegalen israelischen Siedlungen westlich des Jordans geben!

Die UN Resolution 181 der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 29.11.1947 hat keinerlei völkerrechtlich verbindlichen Charakter, wurde aber von Israel vollständig umgesetzt und kann nicht rückgängig gemacht werden. Dennoch kann nur der UN-Sicherheitsrat völkerrechtlich verbindliche Resolutionen verabschieden.

Damit bleibt das „Mandate for Palestine“ des Völkerbundes letztendlich die Rechtsgrundlage. In keinem einzigen dieser historischen Dokumente bis 1948 werden die Worte „Palästinenser“ oder „Westbank“ erwähnt, weil sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht existieren. Es ist immer von Arabern und Juden so wie von Judäa und Samaria die Rede. In allen historischen und völkerrechtlich bindenden Beschlüssen wird immer von der „Errichtung einer nationalen Heimstätte für die Juden“ gesprochen. Keine anderen Termini werden verwendet! Die historische Geschichte des jüdischen Volkes auf dem Gebiet ihrer jüdischen Ahnen wird anerkannt und völkerrechtlich verbindlich festgeschrieben. Die jüdische Besiedlung Israels ist völkerrechtlich erlaubt.

Diese Informationen wurden der Materialsammlung entnommen: http://world-media-watch.org/2013/03/10/65-jahre-moderner-staat-israel-oder-die-volkerrechtlich-verbindliche-errichtung-einer-nationalen-heimstatte-fur-die-juden-vor-91-jahren/#whitepapers

Der Gott Israels spricht:
“ … ich will alle Heidenvölker zusammenbringen und sie in das Tal Josaphat hinabführen und will mit ihnen dort zu Gericht sitzen wegen meines Volkes ISRAEL … und weil sie MEIN LAND geteilt haben.“ (Joel 3:2 DELUT)

„Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher machen für alle Völker ringsum, … wenn Jerusalem belagert wird.
Zu der Zeit will ich Jerusalem allen Völkern zum Stemmstein machen:
alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen, denn alle Völker der Erde werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12:2, 3 SCH2000)

Karte des MandatsGebietes Palästina und seine Aufteilung:

Mandate_for_Palestine_WMW

 

Art. 80 der UNO-Charta

  1. Buechi Mark Nu

Vor mir liegt ein Originaldruck der brit. Regierung „Termination of the Mandate 15th May 1948“ mit langen Erklärungen und dem Hinweis, dass dieser Schritt offiziell am 11. Dez. 1947 angekündigt wurde. Art. 80 der UNO-Charta schützt vor Gründung der UNO erteilte Rechte. (Dr. J. Gauthier, Universität Genf 2007). Sie liegen falsch mit der Annahme, dass Palästina 1917 britisches Staatgebiet wurde. 1917 folgte für 2 Jahre eine Militärverwaltung, dann abgelöst durch die Civil administation of Palestine. Die territoriale Aufteilung des Osmanischen Reichs war Sache der Alliierten Mächte an der Konferenz von San Remo 1920, wo u.a. beschlossen wurde, dass Frankreich das Mandat für Syrien ausüben sollte und England diejenigen für Mesopotamien und Palästina (Documents on British Foreign Policy 1919-1939). Das Mandat wurde dann schriftlich ausformuliert und 1922 vom Völkerbund einstimmig gutgeheissen. England (in unserem Sprachbereich versteht man darunter auch Grossbritannien) wurde damit beauftragt, im Mandatsgebiet die Balfour-Deklaration umzusetzen. .

https://www.audiatur-online.ch/2016/11/11/antisemitismus-ist-information/

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One Response to “Israels Recht an seinem Land”

  1. Christoph Meyer sagt:

    Schon die Überschrift ist, gelinde gesagt, höchst umstritten – und im Kontext des israelischen politischen Spektrums rechtsextrem.

    Zumindest die Balfour-Erklärung spricht von der Errichtung einer jüdischen Heimstätte in „Palästina“, nicht von einer staatlichen jüdisch-zionistischen Hoheit auf dem ganzen Gebiet!

    Anmerkung von nefesch:
    Das heutige Israel samt dem WestJordanLand ist so klein wie das Bundesland Hessen. Das Mandatsgebiet Palästina um 1947 wurde bereits unter den Arabern aufgeteilt in Libanon, Syrien und Jordanien; den Rest bekam Israel. Was heißt dann: „auf dem ganzen Gebiet?“ Und –
    wer glaubt denn, dass die „Palästinenser“ zufrieden sein und Ruhe geben werden, wenn sie als vierten Staat im ehemaligen Mandatsgebiet noch die Hälfte von Israel bekommen? Ihr Ziel ist es doch Israel ganz zu eliminieren.
    Doch weil Gott von Israel als von seinem eigenen Land spricht, laufen all diese Bestrebungen ins Leere.


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