10 August 2013 ~ 1 Comment

Israels Recht an seinem Land

Nach der Balfour-Erklärung von 1917 schufen der Vertrag von Lausanne (1923), das britische Mandat für Palästina (1922), die San-Remo-Resolution (1920) und der Vertrag von Sevres (1920) internationales Recht und anerkannten die historischen angestammten Rechte der Juden auf ihr Land und führten sie wieder ein.

Die Unterzeichner dieser Verträge und des Mandats (Grossbritannien, Frankreich, Türkei, Japan, Italien usw.) sind an diese Verträge und das Mandat gebunden.

Mit dem Mandat für Palästina, das Grossbritannien im August 1922 erteilt wurde, erkannte der Völkerbund „die historische Verbindung des jüdischen Volkes mit Palästina an und damit die Grundlagen für die Wiederherstellung seiner nationalen Heimat in diesem Land“.

Das Recht des jüdischen Volkes, sich im Land Palästina, seiner historischen Heimat, niederzulassen und dort einen Staat zu gründen, ist somit ein völkerrechtlich verankerter Rechtsanspruch. https://de.gatestoneinstitute.org/16067/annexion-israel-voelkerrechtswidrig

Offensichtlich ist es ebenso internationales Recht, dass Staaten, die einen Krieg beginnen und verlieren, Teile ihres Gebietes an den Sieger abgeben: siehe Deutschland in beiden Weltkriegen, das nach verlorenen Angriffskriegen ein Drittel seines Staatsgebietes verlor und das mit Deutschland verbündete Ungarn nach dem ersten Weltkrieg zwei Drittel seines Territoriums verlor.

Angesichts dieser Tatsachen ist es erstaunlich, dass Israel, das in mehreren arabischen Angriffskriegen Sieger blieb und Gebiete hinzugewann, in der internationalen Diskussion als Besatzer gilt. Und Für  zwei Staaten auf dem Gebiet Israels, das so groß ist wie das Bundesland Hessen, ist das Land viel zu klein.

Zahlreiche EU-Staaten fordern von Israel den Verzicht auf ureigene, historisch legitimierte Gebiete mit jahrtausendealter jüdischer Geschichte, während sie selbst koloniale Überseebesitzungen von Französisch-Polynesien bis zu den Falklands halten.

 In Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen übernimmt die UNO völkerrechtlich verbindlich die Beschlüsse des Völkerbundes.

In Artikel 22 der Charta des Völkerbundes (Covenant of Nations) werden zukünftige Staatsgründungen für alle vorgesehen Mandate des untergegangenen Osmanischen Reiches beschlossen. Das britische Mandat für Palästina, welches Großbritannien an Israel übertragen hat, wird von der UN akzeptiert und ist bindend. Damit ist alles westlich des Jordans Israel.       Es kann also KEINE illegalen israelischen Siedlungen westlich des Jordans geben!

Weil jedoch die umliegenden muslimischen Staaten nicht akzeptieren, dass mitten in islamischem Gebiet ein Judenstaat existiert, bekämpfen sie Israel. Sie werden es jedoch nicht besiegen können, weil Gott seine Hand schützend darüber hält und ER noch große Pläne für Israel hat.

„Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden!, spricht der Herr, dein Gott.“   Amos‬ ‭9:14-15‬ ‭SCH2000‬‬

https://www.bible.com/157/amo.9.14-15.sch2000

“ … ich will alle Heidenvölker zusammenbringen und sie in das Tal Josaphat hinabführen und will mit ihnen dort zu Gericht sitzen wegen meines Volkes ISRAEL … und weil sie MEIN LAND geteilt haben.“ (Joel 3:2 DELUT)

„Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher machen für alle Völker ringsum, … wenn Jerusalem belagert wird.
Zu der Zeit will ich Jerusalem allen Völkern zum Stemmstein machen:
alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen, denn alle Völker der Erde werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ Sacharja 12:2, 3

Karte des MandatsGebietes Palästina und seine Aufteilung:

Mandate_for_Palestine_WMW

Art. 80 der UNO-Charta

  1. Buechi Mark Nu

Vor mir liegt ein Originaldruck der brit. Regierung „Termination of the Mandate 15th May 1948“ mit langen Erklärungen und dem Hinweis, dass dieser Schritt offiziell am 11. Dez. 1947 angekündigt wurde. Art. 80 der UNO-Charta schützt vor Gründung der UNO erteilte Rechte. (Dr. J. Gauthier, Universität Genf 2007). Sie liegen falsch mit der Annahme, dass Palästina 1917 britisches Staatgebiet wurde. 1917 folgte für 2 Jahre eine Militärverwaltung, dann abgelöst durch die Civil administation of Palestine. Die territoriale Aufteilung des Osmanischen Reichs war Sache der Alliierten Mächte an der Konferenz von San Remo 1920, wo u.a. beschlossen wurde, dass Frankreich das Mandat für Syrien ausüben sollte und England diejenigen für Mesopotamien und Palästina (Documents on British Foreign Policy 1919-1939). Das Mandat wurde dann schriftlich ausformuliert und 1922 vom Völkerbund einstimmig gutgeheissen. England (in unserem Sprachbereich versteht man darunter auch Grossbritannien) wurde damit beauftragt, im Mandatsgebiet die Balfour-Deklaration umzusetzen.

http://www.audiatur-online.ch/2018/03/06/israel-eine-einzige-grosse-siedlung/?utm_source=Audiatur+Newsletter&utm_campaign=631aac17da-Weekly-News2015&utm_medium=email&utm_term=0_43ab5ca8bd-631aac17da-452449849

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One Response to “Israels Recht an seinem Land”

  1. Christoph Meyer sagt:

    Schon die Überschrift ist, gelinde gesagt, höchst umstritten – und im Kontext des israelischen politischen Spektrums rechtsextrem.

    Zumindest die Balfour-Erklärung spricht von der Errichtung einer jüdischen Heimstätte in „Palästina“, nicht von einer staatlichen jüdisch-zionistischen Hoheit auf dem ganzen Gebiet!

    Anmerkung von nefesch:
    Das heutige Israel samt dem WestJordanLand ist so klein wie das Bundesland Hessen. Das Mandatsgebiet Palästina um 1947 wurde bereits unter den Arabern aufgeteilt in Libanon, Syrien und Jordanien; den Rest bekam Israel. Was heißt dann: „auf dem ganzen Gebiet?“ Und – wer glaubt denn, dass die „Palästinenser“ zufrieden sein und Ruhe geben werden, wenn sie als fünften Staat im ehemaligen Mandatsgebiet noch die Hälfte von Israel bekommen? Ihr Ziel ist es doch, Israel ganz zu eliminieren.
    Doch weil Gott von Israel als von seinem eigenen Land spricht, laufen all diese Bestrebungen ins Leere.


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