23 Januar 2013 ~ 1 Comment

Als Noah die Arche baute

….hatten die Menschen ihren Spaß mit ihm. Das Riesenschiff auf trockenem Land war DIE Attraktion der damaligen Welt – 100 Jahre lang – bis das von Noah Angekündigte kam: die große, alles verschlingende Flut. Es war etwas Neues, etwas nie Dagewesenes, denn noch nie hatte es geregnet.
Das Erdreich wurde bis zur Flut durch Nebel befeuchtet und die Felder – wie am Nil – durch Wasserläufe bewässert.

Die Menschen waren – nach der Aussage Gottes – gewalttätig und bösartig und der Schöpfer hatte beschlossen, sie von der Erde zu vertilgen – bis auf den gerechten Noah und alle, die sich ihm anschlossen. 100 Jahre wartete Gott, bevor ER seinen Beschluss durchführte. Während dieser Zeit war Noah mit Wort und Tat Gottes Mahner und RUFER zur Rettung vor dem Untergang. Doch niemand außer seinen engsten Verwandten glaubte ihm und ließ sich bewegen, in der Stunde der beginnenden Katastrophe zu ihm in die rettende Arche zu kommen. Doch am selben Tag als Noah in die Arche ging – das gewaltige Spektakel der Ankunft aller Tiere der Erde in der Arche war schon vorüber – schloss Gott die Tür der Arche und der Regen – ein bisher unbekanntes Wetterphänomen – begann: 40 Tage und Nächte hörte er nicht auf.
Durch tektonische Verschiebungen in der Erdkruste waren Vulkane ausgebrochen und brachten durch ihre Aschewolken, die bis in große Höhen reichten, die schützende Schicht von klarem Wasserdampf zum Abregnen, die bisher die gesamte Erde samt den Polen eingehüllt und für ein angenehmes subtropisches Klima auf dem gesamten Globus gesorgt hatte.
Durch die aufbrechende Erdkruste wurde auch die Deckplatte auf den „Brunnen der Tiefe“ weggenommen, so dass sich ihre Wassermassen zusätzlich zu dem starken Regen auf die Erde ergossen.
In diesen katastrophischen Bedingungen begannen Teile der Erdkruste auseinanderzureißen und sich übereinander und gegeneinander zu verschieben, so dass sich die bisher relativ flache Erdoberfläche in der Zeit nach der Flut veränderte bis zum heutigen Zustand mit kilometerhohen Gebirgen und tiefen Tälern und Grabenbrüchen über die ganze Erde.
Im Verlauf dieser Entwicklung trennten sich schließlich auch die Kontinente und begannen die Kontinentaldrift über den Erdball – bis zu dem Bild der Erde, wie wir sie heute kennen.
Durch den Verlust der mächtigen Wasserdampfschicht in der oberen Atmosphäre, die dafür gesorgt hatte, dass sogar Urwälder rund um den Erdball wuchsen – einschließlich der Pole – gab es forthin kalte und heiße Jahreszeiten und Klimazonen, sodass viele Tiere ausstarben, darunter auch die Sauriere, von denen es in unseren Sagen und Märchen nur so wimmelt.

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One Response to “Als Noah die Arche baute”

  1. Joachim sagt:

    Eine erste Warnung für die Menschen der Jetztzeit, und wieder verhallt es ungehört.


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