26 November 2012 ~ 4 Comments

Der Messias kommt

Außer den Sabbatjahren – das ist jeweils das siebente, in dem kein Feld bestellt wurde – hatten die Juden auch das Jubeljahr oder Jobeljahr. Ein Jubeljahr hat 50 normale Jahre (3.Mose 25).
Es ist das Jahr, in dem nach sieben Sabbatjahren – also nach 49 Jahren – im 50. Jahr jeder wieder zu seinem Landbesitz oder seiner Immobilie kommt, die er verkauft hatte.

Nun gab es in Regensburg um 1217 einen Rabbiner namens Jehuda der Fromme, der offensichtlich einen „heißen Draht“ zum Allmächtigen hatte, so dass er folgende Voraussagen machte, die 300 Jahre nach seinem Tod eintrafen:
„Wenn die Türken Jerusalem erobert haben, werden sie acht Jubeljahre – also 400 Jahre lang – über Jerusalem herrschen. Danach wird Jerusalem ein Jubeljahr – 50 Jahre – lang Niemandsland sein, um dann im neunten Jubeljahr wieder in den Besitz des jüdischen Volkes zurückzukehren. Dann beginnt die messianische Endzeit.“

Die seit 1250 in Jerusalem herrschenden Mamelucken wurden im Jahr 1517 von den Türken besiegt. Sie blieben acht Jubeljahre – 400 Jahre – in Jerusalem bis sie 1917 von den Briten besiegt wurden und der Völkerbund den Briten das Mandat über das Heilige Land und Jerusalem (Mandatspalästina) übertrug.
Jerusalem war also seit 1917 völkerrechtlich Niemandsland, weil Jordanien dieses Gebiet „Transjordanien“ nur vorübergehend verwalten durfte. Als Jerusalem im Sechstagekrieg von 1967 von den Juden erobert wurde – also genau 50 Jahre, ein Jubeljahr später – kehrte es, wie vorausgesagt, in den Besitz der Juden zurück – und die messianische Endzeit begann.

Nach Ludwig Schneider, israelheute, Dezember 2012, Heft 408, www.israelheute.com

Nachtrag: 2017 ist wieder ein jüdisches „Jobeljahr“ – was wird geschehen in Bezug auf Israel? Ich bin freudig gespannt. Unser wunderbarer Gott, der Gott Israels, wir warten auf IHN.

4 Responses to “Der Messias kommt”

  1. joachim sagt:

    Gute Informationen!

  2. Maria sagt:

    Kommt Jesus nächstes Jubeljahr und wann wird das sein ?

  3. עמנואל sagt:

    Yeshua kommt zum Yom Terrur und da wir nicht von der Finsternis, sondern Kindes des Lichts sind, wissen wir dies vgl. 1. Tim 5,4 „Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife.“
    Wieso Yom Terrur? 1. Kor 15:52: „plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune“ Und alle sieben Festtage Gottes müssen sich erfüllen aus 3. Mo 23. 3 Stehen noch aus: Yom Terrur, Yom Kippur und Yom Hadin. Wovon die Posaune? Off8,6 i. V. m. Off. 11,15ff.

    Es ist natürlich kein Grund, vorher unbiblisch zu leben. Wer will schon zu den 5 Jungfrauen gehören, die nicht Gottes Wort ernst nehmen, zwar auch errettet sind, jedoch nicht zur Brau gehören, weil sie mit ihrer Vorbereitung zu langen warteten?

    Nefesch: Jesus kommt einmal – nur sichtbar für seine Nachfolger, um sie nach Hause zu holen.
    Das zweite Mal kommt er zum Gericht und zur Aufrichtung des 1000-jährigen Friedensreiches auf den Ölberg mitsamt seinen Heiligen.
    Dazu passt dein Text, dass wir von diesem Tag nicht wie Diebe überrascht werden.

    Doch die fünf „Jungfrauen“, die nicht auf IHN warteten – mit ihrer ganzen Lebensführung – die haben kein Öl auf ihren Lampen (das heißt, es fehlt ihnen der Heilige Geist), so dass sie nicht zu den Erstlingsfrüchten gehören, die es seit Schawuot gibt. Und deswegen öffnet ihnen Jesus nicht die Tür.
    Er weist sie ab, weil sie nicht zu ihm gehören – ER kennt sie nicht. „Wer Gott liebt, der ist von ihm erkannt.“
    Wenn Gott ihnen noch helfen kann, dann werden sie unter den Nöten des Antichristen noch ein Eigentum Jesu – und müssen dann sofort ihr Leben lassen , wie von den Ermordeten am Altar in der Offenbarung steht.

    Wenn du die entsprechenden Bibelzitate dazu wissen willst, dann musst du dich nochmal melden. Dann suche ich sie dir raus.

  4. Artur sagt:

    @עמנואל
    Danke für Deinen Beitrag!
    Was bedeutet Dein Name auf Deutsch?


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