13 März 2015 ~ 0 Comments

Fördert islamischer Religionsunterricht
die Integration?

Berlin (idea) – Fördert islamischer Religionsunterricht die Integration junger Muslime in die deutsche Gesellschaft? Darüber diskutierten der Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, und die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (beide SPD) am 12. Oktober in der Fernsehsendung „Peter Hahne“. Öney zufolge soll der Staat die Jugend über den wahren Islam aufklären, anstatt die religiöse Unterweisung „fundamentalistischen Hasspredigern“ zu überlassen. Deshalb befürworte sie einen islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, „wo Jungen und Mädchen einen korrekten und moderaten Islam kennenlernen“. Dieser Ansicht widersprach Buschkowsky, weil – wie er sagte – der Alltag anders aussehe. Einige Islamverbände wollten, dass Religionslehrer einen fundamentalistisch geprägten Islam lehrten. Sie boykottierten die einzige deutsche Ausbildungsstätte für islamische Religionslehrer, weil deren Leiter eine Anpassung des Islam an die hiesige Gesellschaft propagiere.

Buschkowsky zufolge ist der islamische Fundamentalismus in Deutschland weiter verbreitet, als viele Bürger es wahrhaben wollten.

Als Beispiele nannte er Flugblätter, in denen jungen Muslimen das Tragen von Jeans vorgeworfen werde, sowie die Forderung nach Gebetsräumen in Schulen und nach einer speziellen Betreuung muslimischer Kinder bei Klassenfahrten. „Verhältnisse wie vor 1.400 Jahren will ich nicht“, sagte Buschkowsky. Bei Salafisten und anderen Sympathisanten für die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ handele es sich um dieselben Leute, die vor einigen Wochen „Tötet die Juden“ gerufen hätten.

Hier ein Beispiel für Islamunterricht:

Kommentare:

milan
Zunächst einmal stimme ich Johannes Ausführungen zu. Es gibt keinen modernen Islam wie es auch kein modernes Christentum gibt. Es gibt Originale und Fälschungen. Moderne Versionen sind Fälschungen, nicht mehr und nicht weniger. Beide dienen dazu die Wahrheit zu verschleiern, um attraktiv zu wirken. Dass der Originalislam immer noch attraktiv ist, zeigt der Zufluss an sterbensbereiten Streitern aus (fast) allen Erdteilen. Die Zunahme der Braut des Messias Jeshua ist jedoch weitaus größer, doch wird darum kein Spektakel veranlasst. Jeshua baut seine Gemeinde und nur ER. So können nur Menschen zu IHM kommen, die der Vater zieht. Wen der Vater nicht zieht, der kann also nicht zu Jeshua kommen. Das klingt nach „modernem“ Verständnis als diskriminierend. Gott diskriminiert aber nicht, sondern schaut sich die Herzen an. Denn er hat in jedes Herz gelegt, Ihn zu suchen. Daher können auch Muslime zum Glauben an den wahren Gott, den Gott Avrahams, Yitzhaks und Jaakovs kommen. Dieser hat eine ganze Palette von Namen, die alle ein Ausdruck seiner Charakterzüge sind. Sei es El Elohé Yisrael, Elohim, YHVE, El shaddai, Adonai, Ts’vaot, Melech Ha Melechim, Adonai Ha Adomim, Ruach Ha Kodesh oder Jeshua.

Herbert-Klupp
@HX7: Danke für den wertvollen Beitrag. Ebenso @freespeech. HX7 schrieb: „Später befasste sich Mohammed in Medina mit Racheplänen und agierte als geschickter und grausamer Kriegsherr. Er lieferte gewaltbehaftete Steilvorlagen, denen sich heute der IS und andere Terrororganisationen aus Beispiel bedienen. Dabei zementierte er das Gewaltpotential tief in der islamischen Tradition.“ Hier sind wir doch endlich beim Kern der Diskussion angelangt. Der oberflächliche Dialog, wie er überall geführt wird, kann doch genau deshalb in der Lüge verharren, weil das Zentrum des Islam, Denken und Handeln des Religionsgründers immer schön brav „umschifft“ wird. Rückt man endlich dieses „Vorbild“ ins Zentrum der Diskussion, dann wird schlagartig klar, dass Gewalt und Unduldsamkeit, Grausamkeit und Krieg der genetische Kern dieser Lehre ist. Merke: Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam (Zafer Senocak).
Johannes3.16
Dass Demokratie und Islam nicht kompatibel sind, erkennen nun wohl angesichts der Gräueltaten der Jünger Allahs/Mohammeds auch die Gutmütigsten unter uns. Eine ausführliche Begründung dafür finden wir im Blog der Islamwissenschaftlerin Hiltrud Schroeter, die leider viel zu früh verstorben ist: http://www.schroeter.wordpress.com Der Islam hat in Deutschland bereits tiefgehende Wurzeln geschlagen. Das ist nicht nur sichtbar an etwa 4.000 Moscheen, die vielerorts bereits das Stadtbild prägen, sondern auch an uns immer öfter begegnenden fremdartig verschleierten Mohammedanerinnen. Dabei ist der Schleier nicht etwa vom Koran vorgeschrieben, sondern zu einem islamischen Zeichen der abgelehnten Integration. Moscheevereine tragen dazu bei, dass die Bindung an die Moscheegemeinde beibehalten und vertieft wird – eine Haltung, die ebenfalls der Integration entgegen wirkt. Die größten und wichtigsten Moscheevereine sind die DITIB (= Diyanet Isleri Türk Islam Birligi), die Türkisch-Islamische Union des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten, die dem türkischen Ministerium für Religiöse Angelegenheiten und damit direkt dem türkischen Ministerpräsidenten unterstellt ist. Die DITIB ist damit eine Außenstelle der Türkei in Deutschland von großem Einfluss. Sichtbar geworden ist das unter anderem bei den Wahlreden des türkischen Ministerpräsidenten und neuen Präsidenten der Türkei, Erdogan, die er hier in Deutschland gehalten hat: keine Assimilation oder Integration! Türken bleiben Türken! Die Regierung der BRD ist dem unverständlicherweise und devot entgegen gekommen und vergibt eilfertig doppelte Staatsbürgerschaften, die dem doppelten Staatsbürger viele Vorteile bringen, aber keine Integration bewirkt. Die zweite große türkische Vereinigung ist die MILLI Görüs e.V. – IGMG (Avrupa Milli Görüs Teskiatlari (=Islamische Gemeinschaft Milli Görüs). Sie gehört zu den stärksten islamischen Organisationen in Deutschland und vertritt ihr Ziel in militanter Form, was an ihrem Emblem sichtbar wird: Die islamische Mondsichel (Allah = Mondgott!) umgreift Europa und andeutungsweise die ganze Welt. Jeder Moschee, auch in Deutschland, ist eine Madrasa, eine Koranschule, zugeordnet. Hier werden die männlichen Jugendlichen wenigstens einmal in der Woche von einem Hodscha unterrichtet. Die Jungs müssen so gut es geht, Teile des Koran in Arabisch auswendig lernen. Sie verstehen allerdings kein Wort und sind den Lehren des Hodschas ausgeliefert. Hodschas sind Angehörige des oben erwähnten Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten und werden meist für vier Jahre nach Deutschland entsandt und kehren zurück, wenn sie gerade mühsam ein wenig Deutsch gelernt und sich möglicherweise deutscher Kultur und Lebensweise genähert haben. Die Einführung des Islam-Unterrichts an öffentlichen Schulen haben wir vor allem „C“DU-Politikern und Kirchenleitern zu verdanken. Besonders der Ex-Präsident Wulff (Alt-Kanzler Kohl: „eine Null“!) drängte noch in seiner Eigenschaft als Minsterpräsident in Niedersachsen die übrigen „C“DU-geführten Länder, den Islam-Unterricht einzuführen. Wulff schrieb mir auf meine Bedenken, dass er damit die Integration (der Integrationsunwilligen!?) fördern wolle. (Zitate aus „DER SPIEGEL“ Nr. 41/2014) Sollte es wirklich an deutschen Schulen einen liberalen Islam-Unterricht geben – was vom Koran her unmöglich ist – dann wird ein solcher Unterricht spätestens in den Madrasas wieder aufs richtige Gleis gebracht. Das können sich vermutlich auch Gutmenschen bestens vorstellen. Dank der Bestrebungen des Hamburger Senats (Ole von Beust) und der Leitung der Nordkirche (Fehrs und Ullrich) sowie den verschiedenen Islam-Organisationen in Hamburg wurde in jahrelangen Geheimverhandlungen schließlich ein aus meiner Sicht grundgesetzwidriger Staatsvertrag zwischen Senat, EKD Nordkirche (die katholische Kirche machte nicht mit) und den Mohammedanern abgeschlossen, der den Islam-Unterricht als ordentliches Lehrfach einführt und erlaubt, dass auch mohammedanische Lehrer kirchlichen Religionsunterricht erteilen! Laut Verfassungsschutzbericht sind aus Hamburg wenigsten 40 Jihadisten in den mörderischen Kampf nach Syrien gezogen. In Hamburg entstand bekanntlich auch die Terrorzelle, die zur Katastrophe 9/11 in N.Y. führte! Wer noch immer glaubt, der Koran könnte in seinen über 200 Surenversen, die zum Kampf gegen die „Ungläubigen“ aufrufen, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8:39), im Islam-Unterricht weichgespült oder liberalisiert werden („Euro-Islam“), träumt! Die Realität in dieser Welt zeigt, dass Mohammedaner keinen Kompromiss kennen. Auch die Türkei unter Erdogan lässt an den wahren Absichten der islamischen Ideologie keinen Zweifel aufkommen. So wie der rote und braune Sozialismus seine Ziele schon im Voraus bekannt gab (Kommunistisches Manifest, Mein Kampf) und hernach keinen Zweifel an der Durchsetzung aufkommen ließ – was viele Millionen Menschen das Leben kostete – so wird auch der Islam nicht zu bremsen sein, wenn unser Widerstand nicht jetzt in aller Härte erfolgt! „Er Allah ist´s, der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden andern Glauben siegreich zu machen“ (Sure 48:28)! Das ist eindeutig auch gegen unsere Verfassung gerichtet.
Enrico
Hier ist die Sendung zum Anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=LTg2atjck-g

Enrico
Die Trennung von Kirche und Staat hat der Staat zugunsten der Religion des Islams unter Mitverantwortung von Gauck bereits aufgegeben. Da der Staat mittlerweile selbst vorschreibt, wie „der wahre Islam“ auszusehen hat.

nydesyr
„Deshalb befürworte sie einen islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, „wo Jungen und Mädchen einen korrekten und moderaten Islam kennenlernen“.“ Die Lehrerin Lamya Kaddor behauptet seit Jahren, dies in NRW-Schulen zu tun! Das Ergebnis: Fünf ihre Schüler kämpften unter dem Banner des Islams mit den Djihadisten in Syrien. Toller Erfolg!

Schmall
Sorry, aber der Staat wird zur islamischen Religionsgemeinschaft, wenn er „wahren Islam“ im Religionsunterricht lehrt, während viele muslimische Bürger diese Form des Islams ablehnen. Dann wird der Staat nämlich zu einer Institution, die vorgibt, wie eine Religion aussehen soll. Und hier ist die Trennung von „Staat und Kirche“ zerbrochen und zwar in die andere Richtung: Der Staat wird „Kirche“ („“ bewusst gesetzt, da es sich um einen historischen Begriff handelt).

FreeSpeech
@esszetthi: Leider richtig. Nicht zu vergessen, dass es z.B. gerade der IS, auch Saudi-Arabien, Katar usw. sind, die streng nach dem Vorleben Mohammeds handeln. Und dies beinhaltet nun einmal: Beute machen, steinigen, köpfen, Glieder abhacken und fehlende Menschenrechte für Frauen und Andersgläubige…

HX7
Sagen wir es einmal so. Mohammeds Lehre wurde in Mekka nicht angenommen, weil sie historische Fehler hatte und falsche Verständnisweisen anderer Religionen beinhaltete. Beispielsweise behauptete Mohammed, Gott Jesus und Maria seien die Dreieinigkeit. Diskurs und Dialog waren bei Mohammed nicht möglich. Stattdessen beharrte er in Ignoranz und stellte sich nicht den offensichtlichen Problemen. Später befasste sich Mohammed in Medina mit Racheplänen und agierte als geschickter und grausamer Kriegsherr. Er lieferte gewaltbehaftete Steilvorlagen, denen sich heute der IS und andere Terrororganisationen aus Beispiel bedienen. Dabei zementierte er das Gewaltpotential tief in der islamischen Tradition. Heute, 1400 Jahre später, tun sich gebildete und friedliebende Muslime noch immer sehr schwer, theologisch den Gewaltkern im Islam zu entschärfen. Bisher wurden keine Ergebnisse erzielt, bei denen auch die taquyya neben den Hassversen endgültig eliminiert wurden. Im Gegenteil, nimmt leider die auf den Koran direkt und durch 1400 Jahre Tradition gefestigte Auslegung wieder zu, weil es Bewegungen im Islam gibt, die an seine Wurzeln zurück wollen. Und was an diesen Wurzeln vorzufinden ist, berichten täglich die Medien. Die Methoden haben sich geändert, aber das Prinzip ist noch immer das Gleiche. Mohammeds Lebenslauf eignet sich nun einmal nicht als Vorbild für Friedfertigkeit. Mohammed ist so ganz anders als beispielsweise Jesus. Angesichts dieser Tatsachen den Versuch zu unternehmen Islamunterricht im Bildungssystem zu implementieren geht über das bekannte Spiel mit dem Feuer weit hinaus und stellt eine ernstzunehmende Gefahr für die Grundrechte dar. Wollen wir solch eine Zukunft für unsere nächste Generation?

Christ
Ibrahim Abou Nagie – Salafisten – Islam-Unterricht an deutschen Schulen … In Deutschland gilt der Salafismus als die am schnellsten wachsende und wegen ihrer Radikalität besonders gefährliche Strömung des Islamismus. Sicherheitsbehörden schätzen die Zahl der Anhänger auf etwa 4000. Für Salafisten ist das Ideal ein Gottesstaat, in dem es keine „vom Menschen erfundenen“ Gesetze gibt, sondern in dem das islamische Rechtssystem, die Scharia, gilt. Strenge Salafisten lehnen die westliche Lebensweise ab, propagieren die schlichte Geschlechtertrennung und betrachten Homosexualität als schwere Sünde. … http://www.youtube.com/watch?v=fLhTt-mSkEs Muslime gehen durch diese Fragen zu Boden! Das Video soll aufzeigen, wie die Muslime mit zweierlei Maß messen! Die Fragen mit denen sie an Christen in einem Gespräch oft herantreten, können sie selber nicht beantworten, aber verlangen von Christen alles zu begründen. Ich hoffe, dass viele von euch von den Gegenfragen profitieren und ihr besser zugerüstet seid für Diskussionen. http://www.youtube.com/watch?v=9pD6tZ6dzM8

demwi
Derzeit erschrickt IS die westliche Welt, weil „Ungläubige“ geköpft werden. Ungläubige sind nach islamischem Verständnis, alle, die nicht dem Islam anhängen. Also Christen, Buddhisten, Jesiden, Atheisten usw. usw. Koran Sure 47,Vers 5:“Wenn ihr im Krieg mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann schlagt ihnen die Köpfe ab , bis ihr eine große Niederlage unter ihnen angerichtet habt.“ Quelle: „Der Koran“ – Goldmann-Verlag, S. 410, ISBN 3-442-08613-2. IS kann sich also beim Köpfen auf den Koran berufen. Es ist verständlich, warum Heinz Buschkowsky keine Verhältnisse wie vor 1400 Jahren möchte. Worin besteht der Unterschied zu einem „moderaten bzw. modernen Islam“?

esszetthi
Frau Önay dürfte wissen, was T. Erdogan gesagt hat: „Die Bezeichnung ‚moderater Islam‘ ist sehr hässlich, sie ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ – Quelle: Milliyet,Turkey, 21.08.2007

Jan Hus
Persönlich teile ich die Bedenken von Herrn Buschkowsky. Dennoch frage ich mich, was die Alternativen zu einem staatlich geförderten Islamunterricht sein könnten. Die religiöse Unterweisung den Fanatikern zu überlassen, ist ja in der Tat indiskutabel. Vermutlich brauchen wir wie Österreich ein „Islamgesetz“, das z.B. verbietet, dass hier ansässige islamische Organisationen einschließlich Lehranstalten aus dem Ausland finanziert werden dürfen. Aber die Etablierung eines „moderaten“ Islamunterrichts mit dem Ziel, einen „gemäßigten Islam“ in Deutschland zu fördern (und die extremistischen Spielarten zurückzudrängen), dürfte ein Jahrhundertprojekt sein.

SEK1945
Ich bezweifle, dass Islam-Unterricht an staatlichen Schulen die Probleme löst. Wer garantiert denn, dass die Jugendlichen nach der Schule, nicht in ihre Moschee zum dortigen Islamunterricht gehen und Hasspredigten hören. Je nach Herkunft und Bildungsstand sind doch gerade die jungen Männer anfällig für radikale Thesen.

Claire
Ich begreife nicht, wieso immer wieder darüber geschwiegen wird, dass der Koran der alleinige und korrekte Maßstab für jeden Muslim ist. Und da steht eben nichts von moderater Anpassung an die Werte der (immer noch christlich geprägten) Mehrheitsgesellschaft.

Johannes Hardt
Ehrlich: Herr Buschkowsky kennt sich aus. Die Ministerin versucht schon immer uns Sand in die Augen zu streuen. Sie will gar keinen „modernen“ Islam.

Quelle: http://www.ideaschweiz.ch/thema-des-tages/

Tags:

Leave a Reply